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Edmundsklamm
Früher wurde die Klamm als Stille oder Untere Klamm genannt, Felsencanon des Flusses Kamnitz, die letzte von den drei Klammen auf dem unteren Fluss, östlich von Hrensko. Ihre Wände bilden steile, oft senkrechte Felsen, die über den Wasserspiegel hinansteigen bis zu der Höhe 50 bis 150 m, mit gut sichtbarem Kvaderzerfall vom Sandstein, manche Felsblöcke sind zum Canonboden abgestürzt. Ursprünglich war die Klamm nich zugänglich, am Ende des 19. Jahrhunderts hat der Führst Edmund Clary-Aldringen eine Anweisung zu den aufwendigen Reparaturen gegeben, an denen 200 Arbeiter unter der Führung von den italienischen Fachmännern teilgenommen haben. Am 4.5.1890 wurde die Klamm festlich eröffnet. Im Abschnitt, wo die Felsen direkt ins Wasser fallen, ersetzte den Weg eine Kahnfahrt. Zugang von Hrensko ist auf einem Fussweg auf dem linken Ufer, weiter auf dem rechten Ufer der Kamnitz, unter den Felsenüberhängen, mit drei Tunnels bis zu der Schleusse, wo sich der untere Kahnhafen befindet. Stromaufwärts kann man nächsten 960 m fahren, weiter geht man wieder zu Fuss auf dem linken Ufer bis zu der Grenzbrücke, von hier kann man weiter in die Wilde Klamm gehen oder auf den Treppen zum Ort Mezna hochsteigen. Über der Klamm ragt eine Reihe von Felsen mit interessanter Form vor, z.B.Felsenfamilie oder Felsenwächter.
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